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08.06.2016, 10:52 Uhr
CDU: Keine dreigeschossigen Mehrfamilienhäuser im neuen Baugebiet "Stockforthsweg 2"
Stadt plant Geschosswohnungsbau im Baugebiet „An der Rodau (Stockforthsweg 2)“ - CDU lädt interessierte Bürger zum Ortstermin ein
Bürgermeister und Verwaltung der Stadt Rotenburg haben dem Stadtrat eine Planung vorgelegt, nach dem im nördlichen Teil des Baugebietes „An der Rodau“ eine „etwas dichtere Bebauung mit Reihenhäusern und Geschosswohnungsbauten“ zugelassen werden soll.

Konkret ist geplant, einem Investor den Bau von zwei Geschosswohnungsbauten mit insgesamt rd. 22 bis 26 Wohnungen zu gestatten. Es sollen „ohne weitere Beschränkungen drei Vollgeschosse zugelassen“ werden, „um für die Gestaltung der Reihenhäuser bzw. Geschosswohnungsbauten einen großzügigen gestalterischen Spielraum zu bieten“.

Der Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Rinck erklärt hierzu: „Wer im Libellenweg, Fischotterweg und Eisvogelweg schon gekauft und dort ein Einfamilien- oder Doppelhaus gebaut hat oder noch bauen will, ist durch die Pläne der Stadt in erheblicher Weise betroffen. Die CDU Rotenburg lehnt die Planungen der Stadt Rotenburg, dreigeschossige Bauweise an zentraler Stelle im neuen Baugebiet zu erlauben, ab.“ Der Gemeindeverbandsvorsitzende Eike Holsten ergänzt: „Mehrfamilien- oder Geschosswohnungsbauten passen nicht zur übrigen Bauweise. Wir halten es nicht für glücklich, wenn die Bewohner des obersten Geschosses der geplanten Mehrfamilienhäuser notgedrungen zahlreichen umliegenden Grundstückseigentümern von oben in deren Gärten und sozusagen „auf den Esszimmertisch“ schauen. Belastend wäre außerdem, dass der An- und Abfahrtsverkehr mit Pkw über die Straße „An der Rodau“ deutlich zunehmen würde.“

CDU-Ratsfraktion und CDU-Gemeindeverband laden alle betroffenen Bürger ein, sich vor Ort ein Bild von den Planungen der Stadt zu machen. Dazu findet ein Treffen am

Montag, den 13. Juni 2016 um 19.30 Uhr

im Baugebiet Stockforthsweg statt. Der Treffpunkt ist gegenüber der Tierklinik im Stockforthsweg. Von dort aus wird unter Leitung des Fraktionsvorsitzenden Dr. Klaus Rinck eine Begehung des Baugebietes erfolgen.

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